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Jahreshauptversammlung 2014

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Niedervorschütz 1922 e.V. am 15.03.2014
In 2013 rückte die Wehr zu 5 Brandeinsätzen aus: Wohnhausbrand in Beuern, Strohballenbrand zwischen Niedervorschütz und Maden, Spanholzbrand in Gensungen, Werkstattbrand in Niedervorschütz, Oderstraße und Brand in einer Melgershäuser Schreinerei. Zu technischen Hilfeleistungen, wie Entfernen von Ästen, Ölspuren, Ziegelsteinen von Fahrbahnen und Hilfe bei einem tragischen Verkehrsunfall im Februar 2013 war die Wehr mehrere Male unterwegs.
Die Gruppenstärke der Niedervorschützer Wehr von 19 aktiven Mitgliedern konnte auch in 2013 erhalten werden. Allerdings zähle man nur noch 6 Atemschutzgeräteträger, da einige Aktive aus gesundheitlichen Gründen diese Aufgabe nicht mehr wahrnehmen können. So sei es auch Ziel für 2014 laut Wehrführer Sven Kramer weiterhin um aktive Mitglieder in der Wehr zu werben und entsprechend auszubilden. Praktische und theoretische Ausbildungsveranstaltungen sowie Besuche von Lehrgängen waren 2013 mit 900 Stunden zu verzeichnen, 26 Übungsdienste wurden durchgeführt. Auf überörtlicher Ebenen arbeiten 8 aktive Mitglieder in Arbeitsgruppen der Stadt Felsberg (Öffentlichkeitsarbeit, Führungseinheit und Führerscheinausbildung) und ein Mitglied (A. Schmidt) auf Kreisebene.

Weiterhin berichtete Gerätewart Stephan Tschosnig von 325 Stunden Arbeitsdienst. Neben allgemeiner Fahrzeug-, Geräte- und Gebäudepflege, wurden Randsteine bei der Wasserentnahmestelle gesetzt, Einsatzbeleuchtung installiert, Geräte der Jugendfeuerwehr erneuert und Vorbereitungen für den Prüfdienst erledigt.

Von den Aktivitäten der Jugendfeuerwehr berichtete stellvertretender Jugendwart Patrick Ashauer. 4 Mädchen und 5 Jungen verbrachten rund 1500 Stunden gemeinsam bei feuerwehrtechnischer Ausbildung und allgemeiner Jugendarbeit. Highlights waren wieder die Zeltlager auf Stadt- und Kreisebene und die 24-Stunden-Übung, die letztes Jahr in Lohre mit den Jugendlichen von dort zusammen stattfand. Gerne können aus beiden Ortschaften noch weitere Jugendliche zur Feuerwehr kommen, eine größere Gruppe könne noch mehr gemeinschaftlich unternehmen. Für die Jugendwehr hatte das Jahr 2013 auch einen besonderen Charakter: Durch die Integration einer Rollstuhlfahrerin als Behinderte inmitten der Jugendgruppe, gab es besondere Veranstaltungen, die dieses positive Beispiel öffentlich herausstellten: ein Fernsehbericht des Hessischen Rundfunks im Maintower und Auszeichnung durch das Landesministeriums des Inneren als „Feuerwehr des Monats November“.

Die Bambingruppe mit den kleinsten Bürgern in Niedervorschütz hatte an der Feuerwehr lt. Sprecherin Eva Kramer ihren Spaß. Zurzeit besteht die Gruppe aus 10 Kindern, auch hier können gerne noch neugierige Bambinis hinzukommen. Besonders an der Heranführung zu Feuerwehraktivitäten in spielerischer Form wie Üben von Knoten, Hydranten -Rallye und Gerätekunde gab es viel Interesse. Ausflüge und Freizeitgestaltung sowie die Teilnahme an dem 1. Kreis-Kinderfeuerwehrtag in Gudensberg machten das Programm komplett.

Vereinsvorsitzender Gerhard Freudenstein lässt dann das vergangene Vereinsjahr mit Osterfeuer, Umwelttag, Radtour, Tag der offenen Tür und Wanderung nochmals Revue passieren und dankt allen Helfern bei diesen Aktionen. Dort mit teil genommen haben auch die Senioren der Alters- und Ehrenabteilung. H. Kramer schilderte zudem noch weitere Aktivitäten der 15 Senior/innen, wie Besichtigungen, Ausflüge und die Teilnahme am Seniorentag der Stadt Felsberg.

Nach den Berichten äußerten sich die Gäste zu den vorgetragenen Punkten. Isolde Winklhöfer spendete viel Lob für die Aktiven, die ein solches „Hobby“ in ihrer Freizeit verfolgten: viel Arbeit, Ausbildung, ständige Hilfsbereitschaft, Engagement – und das, „nur um Anderen zu helfen“; das könne gar nicht genug erwähnt werden. Sie wünsche sich das auch für die Zukunft in der Ortschaft.
Grüße vom Bürgermeister und Magistrat übermittelte Günther Clobes; das Ehrenamt der Feuerwehr und die Hilfe für die Bevölkerung seien von unschätzbaren Wert.
Hier pflichtete ihm Stadtbrandinspektor Klaus Siemon bei; das jetzige „freiwillige System“ zur Hilfe in der Not sei unersetzbar. Es müsse alles dafür getan werden, dieses zu erhalten und die Wehren zu unterstützen; wir Alle brauchen jede einzeln Feuerwehren in allen Ortschaften der Stadt. Er berichtete von der Arbeit in den überörtlichen Ausschüssen, der Einführung eines Dienstbuches für Mitglieder, die Hilfe von Forstwirtschaftsmeistern bei der Motorsägen - Ausbildung und den Anwenderschulungen für den noch in diesem Jahr einzuführenden Digitalfunk.
Heinz Boßmann besuchte die JHV der Niedervorschützer letztmalig vor Amtsablauf, bedankte sich für alle Aktivitäten und Unterstützung aus der Ortschaft. Auch er unterstrich den Bedarf einer Freiwilligen Feuerwehr, schilderte die Entwicklung auf Kreisebene und rief zum Abschied nochmals zur Mitgliederwerbung auf.

Jahreshauptversammlung 2013

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Niedervorschütz 1922 e.V. am 16.02.2013
Feuerwehr feste Größe für die Bürger in Niedervorschütz
Niedervorschütz
Die Gruppenstärke der Niedervorschützer Wehr ist trotz der Übernahme von 1 Mitglied aus der Jugendwehr auf 19 Aktive gesunken, die Stärke von 2 Löschgruppen mit 9 Einsatzkräften ist so gerade noch gegeben. Allerdings werbe man laut Wehrführer Sven Kramer weiterhin um aktive Mitglieder in der Wehr, Personalentwicklung und –verbesserung habe Priorität. Dass die Feuerwehr benötigt werde, wurde bei Schilderung der Einsätze deutlich: In 2012 wurde die Wehr bei 2 Bränden in Gensungen und Böddiger zur Hilfe gerufen, bei 6 technischen Hilfsleistungen (Ölspurentfernungen, Gefahrgutsicherung und Reinigungen nach Unfällen) rückten die Aktiven aus.

Um den verschiedensten Einsatzaufträgen gewachsen zu sein, wurden im vergangenen Jahr 28 Übungsdienste zu versch. Themen durchgeführt und 12 überörtliche Lehrgänge absolviert. Dazu gehörten außer der Vorbereitung für Notfälle auch Schulungen zur Brandschutzerziehung für Kinder und Jugendliche.
Die dort vermittelten Kenntnisse fanden dann auch Anwendung in Niedervorschütz bei der Arbeitsgestaltung für die Bambinigruppe und Jugendfeuerwehr. Die Bambingruppe mit den kleinsten Bürgern in Niedervorschütz haben an der Feuerwehr lt. Sprecherin Eva Kramer ihren Spaß an den Aktionen wie z. B. dem Experimentieren mit Feuer, Ausflüge und Freizeitbeschäftigungen wie Sport und Spiel. Besonders wichtig: Das Absetzen eines Notrufes wird bereits in diesem Alter geübt. Die Gruppe setzt sich z. Z. aus 10 Niedervorschützern Kindern, 3 Kinder aus Lohre und 2 aus Felsberg zusammen.

Auch die Jugendfeuerwehr arbeitet mittlerweile überörtlich. Hier sind einige Jugendliche im letzten Jahr durch Umzug, Ausbildung und anderen Interessen fern geblieben. Dafür gibt es aber seit April 2012 die intensive Zusammenarbeit mit der Jugendfeuerwehr Lohre. Als besonderes Highlight schilderte Jugendwart Sascha Sauermann den “Berufsfeuerwehrtag“ und natürlich auch die Zeltlager auf Stadt- und Kreisebene. Bei dem Pokalwettbewerb zum Stadtfeuerwehrtag belegten die Jugendlichen den 1. Platz, 6 Mitglieder erreichten die Auszeichnung Jugendflamme II. Nochmal den ersten Platz erlangten die Jugendlichen aus Vorschütz und Lohre bei der Winterwanderung auf Kreisebene, verbunden mit dem Gewinn eines Erlebnisgutscheines, der natürlich bei den weiteren Aktivitäten wie Fahrten, Wanderungen, Freizeitbeschäftigung und Übung gebraucht werden kann.
Erstmals in der Jugendfeuerwehr wurde auch eine behinderte Jugendliche aus Felsberg aufgenommen. Trotz der Notwendigkeit, sich im Rollstuhl zu bewegen, nimmt die Angehörige der Jugendgruppe an allen Veranstaltungen – wenn auch mit besonderen Hilfeleistungen – teil. Die gemeinsame Vorgehensweise von Behinderten und Nichtbehinderten Menschen sei von großem Wert für alle Betroffenen.

Für diese Inklusion fand auch Bürgermeister Volker Steinmetz lobende Worte, so verstehe sich Feuerwehr auch in der Funktion, die Wertigkeit aller Menschen gleichermaßen zu leben. Dankend sprach er sich bei den Grußworten für den Einsatz der Aktiven aus, immerhin erklären sich hier freiwillig Menschen der einzelnen Orte bereit, anderen in der Gemeinschaft zu helfen. Man organisiere viel für die Mitgliederwerbung, aber erfolgreiche Effekte zeigen sich bisher nur in kleinen Anfängen. Weiterhin schilderte er die Arbeit am Bedarf- und Entwicklungsplan. Nicht nur durch die Mitgliederstärke, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen gehe die Entwicklung der Einsatzgruppen zur Zusammenarbeit und Konzentration verschiedener Standorte. So sei hier zwischen Niedervorschütz und Lohre auch eine gute Entwicklung erkennbar. Ebenfalls anwesend und diese Worte unterstreichend war Norman Giese, Wehrführer aus Lohre. Er äußerte sich sehr positiv bzgl. der Gemeinsamen Aktionen beider Ortsteilwehren, bedankte sich für die Aufbauhilfe und Zusammenarbeit und übermittelte die Grüße der Lohrer Jugendwehr und Aktiven.

Besonders beeindruckt zeigte sich Volker Steinmetz auch nach den Berichten. Angefangen von der Brandschutzfrüherziehung über Jugendfeuerwehr und Aktive altersübergreifend bis hin zur regen Alters- und Ehrenabteilung. Für diese berichtete S. Kramer. Hier wurde nochmals mit Wehmut in Erinnerung an unseren Ehrenwehrführer Dieter Herrig gedacht, der im vergangenen Jahr verstorben ist. Im Nachruf an sein positives Erbe stand die Gleichung, „dass er nicht die Asche, sondern das Feuer in der Wehr von Niedervorschütz hinterlassen“ habe. Für die Zukunft wurde Heinrich Kramer als Sprecher und Walter Schmidt als Stellvertreter für die Seniorengruppe benannt.
Positiv sei die neue stufenlose Gestaltung des Eingangsbereiches vom Feuerwehrhaus. Dies komme den Senioren genauso entgegen wie auch der behinderten Rollstuhlfahrerin. Von dieser und weiteren Maßnahmen an Haus und Geräten berichtete Gerätewart Stephan Tschosnig. So wurde in 2012 der Gastank gestrichen, Waschbecken installiert, Fahrzeuge instandgesetzt und die Außenbeleuchtung des Feuerwehrlogos angebracht.

Vereinsvorsitzender Gerhard Freudenstein unterstrich nochmals die Aktivitäten in diesem Bereich, da sie aus Vereinsmitteln und Eigenhilfe kostenfrei für die Stadt Felsberg erstellt wurde. Dabei betonte er vordergründig die Arbeit von vor allen den jüngeren Mitgliedern der Einsatzabteilung. Die Entwicklung von Nachwuchs in der aktiven Gruppe sei sehr positiv, die Jüngeren und Älteren kämen hervorragend miteinander aus. Dank gab es auch an die passiven Niedervorschützer Mitglieder und die einzelnen örtliche Vereine. Diesen haben in 2012 den Stadtfeuerwehrtag in Niedervorschütz bestens gestützt – in der Gemeinde seien der Rückhalt und die Unterstützung sehr hoch. Bestätigt wurde das auch von der Ortsvorsteherin Isolde Winklhöfer.

Benjamin Gerhold vom Kreisfeuerwehrverband berichtete vom Geschehen auf Kreisebene, dem Stagnieren der Mitgliederzahlen und der Entwicklung von Schulungen. Die angekündigte Einführung des Digitalfunks sei vorbereitet und könne abgerufen werden, Schulungen hierzu beginnen im Herbst.
Anschließend nahm er mit dem Vorstand gemeinsam Ehrungen langjähriger Mitglieder vor.

Stellvertretender Stadtbrandinspektor Norbert Pfeiffer ging nochmals auf die Zusammenarbeit der einzelnen Felsberger Ortsteilwehren ein und übermittelte den Dank für die gute Arbeit der Wehr im Einsatz. Verlässliche Aktive seien die Stütze für die Einsatzabteilungen. So konnten dann auch Aktive Kameraden aufgrund von Lehrgängen und Weiterbildungen befördert werden.